»Multi statt mono«

»Multi statt mono«


8. Januar 2019


Multi statt mono – dahinter steckt mehr als eine globale Denkweise. Unser Horizont kennt keine Grenzen und dies bringen wir mit dem dritten unserer formulierten Slogans zum Ausdruck.

Mono: Das Wortbildungselement stammt aus dem Griechischen und bedeutet »einzel-«, »einzig« oder »allein«. Wir verbinden damit Begriffe wie Monotonie, Monolog, Monokultur oder Kohlenmonoxid. Dies impliziert Eintönigkeit und schlechtes Klima. Multi hingegen bezeichnet das genaue Gegenteil, bedeutet Vielfalt und klingt nach Leben, Dynamik und Weiterentwicklung. Genau dies dürfen Mitarbeiter bei MGA in ihrer Projektarbeit erwarten.

Menschen sind keine Maschinen, und die meisten möchten so auch nicht arbeiten. Dies gilt zumindest für uns Ingenieure und Techniker. Langeweile und Eintönigkeit am Arbeitsplatz sind ebenfalls kontraproduktiv. Bei MGA wird die Arbeit niemals monoton sein. So vielgestaltig wie unsere Auftraggeber sind auch die Projekte, mit denen wir unsere Mitarbeiter betrauen.

Klar, ein Projekt besitzt ein definiertes Ziel, das es zu erreichen gilt, doch die Wege dahin, die Rahmenbedingungen an den Arbeitsplätzen und das »Außenrum« sind in der Regel vollkommen neu. Im Kennenlernen und Arrangement mit unterschiedlichen Unternehmens- und Gastlandkulturen liegt eine Erweiterung des Horizonts samt Gewinn an Lebenserfahrung, der nicht zu unterschätzen ist. Schließlich arbeiten wir als »Partner der ›Crème de la crème‹ des deutschen Maschinenbaus für viele verschiedene Kunden«, so MGA-Geschäftsführer Lorenz Arnold. Daher können sich die möglichen Einsatzorte auf allen fünf Kontinenten befinden.

Ein Beispiel: Unser Mitarbeiter Martin Dietz (31 Jahre, Elektrotechniker, tätig als Inbetriebnehmer für Krones, aus dem Raum Kassel) hat im Herbst eine Baustelle in Florida nahe Miami abgeschlossen und ist nach einer ziemlich kurzen Pause in der Heimat nach Novosibirsk jenseits des Ural weitergereist. Er dürfte einen Temperaturunterschied von etwa 50 Grad Celsius (von +25 Grad auf -25 Grad) erlebt haben, ganz zu schweigen von Sprache, Mentalität und Verköstigung.

Neben der kulturellen haben unsere Profis auch mit der technischen Vielfalt zu tun. Beispielsweise dürfen sie sich bei Projekt 1 mit einer Steuerung von Siemens beschäftigen, bei Projekt 2 von Allen-Bradley, dann B&R und anschließend Beckhoff. Anderes Beispiel: Heute Antriebstechnik von SEW, morgen Lenze, übermorgen Siemens.

Mit den gemeisterten Herausforderungen erwerben unsere Fachkräfte neue Kompetenzen hinzu, die sie für weitere Aufgaben nutzen können. In diesem Sinne unterstützen wir sie von Würzburg aus, indem wir bei jedem »Tapetenwechsel« auf den roten Faden im Werdegang des Mitarbeiters achten. Lorenz Arnold betont, dass er vermeiden möchte, dass sich die Angestellten herumgeschubst fühlen: »Die Mitarbeiter sind immer lange genug an einer Stelle, um dort fachlich sattelfest zu werden und Nestwärme zu entwickeln. In Zahlen: In der Regel arbeiten sie beispielsweise 1-2 Jahre für ein und denselben Kunden und dann gibt’s etwas Neues.«

Sinnbildlich für die gelebte Vielfalt steht das Bild des Gewürzmarktes beim Slogan. In bester Anspielung und in Kürze haben wir die Kernpunkte im Untertitel zusammengefasst: »Wir kennen keine Monotonie. Weder bei den Aufgaben noch bei der Karriere. Unsere Kolleginnen und Kollegen bearbeiten verschiedenste Themen und lernen unterschiedlichste Firmenkulturen kennen.«

Somit fördern wir Menschen, die neben fachlicher Qualifikation offen sind für andere Kulturen, ein Quantum Pioniergeist mitbringen und die auch das Risiko eingehen wollen, in fernen Ländern ungewöhnliche, aber wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Als zusätzliche Belohnung werden sie später ihren Enkeln von manch spannendem Abenteuer erzählen können.